Allgemeine Geschäftsbedingungen für die SMGs (online und für die gedruckten Guides)

1. Ausschließlicher Geltungsbereich, Zusicherung

1.1. Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) regeln die Vertragsbeziehungen zwischen uns, den

  • Trägern der SMGs: Fachverband Medienproduktion e. V., vertreten durch den Geschäftsführer Rüdiger Maaß, Waldbornstraße 50, 56856 Zell/Mosel sowie der GPG, German Publishing Group GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Jürgen Zietlow, Harburger Straße 27, 27383 Scheeßel (Auftragnehmer) und
  • Werbungtreibenden und sonstigen Interessenten (Auftraggeber).

1.2. Die genannten Träger vermarkten im eigenen Namen und auf eigene Rechnung Anzeigen für die in den Mediadaten der aktuellen Version (www.smgs.online/mediadaten) genannten Produkte wie die gedruckten bis zu 12 Magazine und au der Website www.smgs.online.de).

1.3. Für sämtliche vertragliche Verhältnisse zwischen den Trägern und dem werbungstreibenden Unternehmen (hier „Auftraggeber“) über die Schaltung von Anzeigen und Onlinewerbungen gelten ausnahmslos die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen. Etwaiger allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden ausdrücklich ausgeschlossen, auch wenn die Träger in Einzelfällen nicht widersprechen.

1.4. Die Träger sichern zu, die Vorgaben des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) einzuhalten. Das gilt auch für Unternehmen, die vonseiten der Träger mit der Erbringung von Werk- oder Dienstleistungen beauftragt werden.

2. Leistungen; Abruf von Anzeigen

2.1. „Anzeigenauftrag“ im Sinn dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist der Vertrag über die Veröffentlichung einer oder diverser Anzeigen eines Werbungstreibenden oder sonstigen Inserenten in einer von voraussichtlich 12 mit den SMGs angebotenen Fachmagazinen (auch als Guides bezeichnet).

2.2. Ist im Rahmen eines Abschlusses das Recht zum Abruf einzelner Anzeigen eingeräumt, so ist der Auftrag innerhalb eines Jahres seit Erscheinen der ersten Anzeige abzuwickeln, sofern die erste Anzeige innerhalb dieses Jahres abgerufen und veröffentlicht wird. Anzeigen sind im Zweifel zur Veröffentlichung innerhalb eines Jahres nach Vertragsabschluss abzurufen.

2.3. „Abruf“ im Sinne dieser AGB ist die Veröffentlichung einer Anzeige in einer bestimmten oder bestimmbaren Publikation und Form.

2.4. „Anzeigenschluss“ im Sinne dieser AGB bezeichnet den letztmöglichen Zeitpunkt, Anzeigen in einer bestimmten Ausgabe einer Publikation des Auftragnehmers unterzubringen und deren Formatierung und Platzierung zu verändern. Eine bestimmte Platzierung kann vertraglich fixiert werden.

2.5. „Druckunterlagenschluss“ bezeichnet im Sinne dieser AGB den letztmöglichen Zeitpunkt, die Druckunterlagen für den Anzeigenauftrag zu liefern. Der Zeitpunkt des Druckunterlagenschlusses ist in den Mediadaten der jeweiligen Produkte nachzulesen.

3. Erfüllung, Timings, Vertragsabschluss

3.1. Wird ein Auftrag aus Umständen nicht erfüllt, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat, so hat der Auftraggeber, unbeschadet etwaiger weiterer Rechtspflichten, den Unterschied zwischen dem gewährten und dem der tatsächlichen Abnahme entsprechenden Nachlass dem Auftragnehmer zu erstatten. Die Erstattung entfällt, wenn die Nichterfüllung auf höherer Gewalt im Risikobereich des Auftragnehmers beruht.

3.2. Die jeweiligen Publikationstermine (Druck und Verteilung der jeweiligen Guides) variieren ggf. zu den in den jeweils aktuellen Mediadaten angegebenen Veröffentlichungsterminen um bis zu 6 Monate. Aufgrund von derartigen Verzögerungen entstehen keine Rückerstattungsansprüche seitens des Auftraggebers.

3.3. Aufträge für Anzeigen und Fremdbeilagen, die nur in bestimmten Ausgaben einzelner Guides oder an bestimmten Plätzen in den jeweiligen Fachmagazinen (Guides) veröffentlicht werden sollen, müssen so rechtzeitig beim Auftragnehmer eingehen, dass dem Auftraggeber frühzeitig mitgeteilt werden kann, wenn der Auftrag auf diese Weise nicht auszuführen ist.

3.4. Ein Anzeigenauftrag kommt generell durch schriftliche Bestätigung zustand, egal, ob diese per Fax, SMS oder E-Mail erfolgt. Bei einem Auftrag über einen Vermittler (z. B. Produktionsagentur) kommt der Vertrag im Zweifelsfall mit diesem Vermittler selbst zustande. Soll deren Kunde Auftraggeber werden, muss dieser namentlich genannt werden.

3.5. Textteil-Anzeigen sind Anzeigen, die mit mindestens drei Seiten an den Text und nicht an andere Anzeigen angrenzen.

3.6. Anzeigen, die aufgrund ihrer redaktionellen Gestaltung nicht als Anzeigen erkennbar sind, können als solche vom Auftragnehmer mit dem Wort »Anzeige« deutlich kenntlich gemacht werden.

4. 4. Befugnis zum Ablehnen des Auftragnehmers für Anzeigen und Beilagen

4.1. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, Anzeigenaufträge (nebst einzelnen Abrufen im Rahmen eines Abschlusses) Beilagen- oder Content-Aufträge (z. B. Whitepapers etc.) wegen des Inhalts, der Herkunft oder der technischen Form abzuweisen, beispielsweise, wenn Inhalte gegen Gesetze oder behördliche Bestimmungen verstoßen oder nicht in den Kontext der inhaltlichen Zielsetzung passen.
4.2. Aufträge für Beilagen sind nicht generell und auch nur nach Vorlage eines Musters der Beilage und deren Billigung für den Auftragnehmer bindend. Beilagen, die durch Format oder Aufmachung beim Leser den Eindruck erwecken, fester, redaktioneller Bestandteils der SMGs zu sein oder selbst Anzeigen enthalten, werden ausschließlich nach Prüfung und unter Vorbehalt angenommen. Im Falle einer Ablehnung wird der Auftraggeber zeitnah informiert.

5. Pflichten, Rechte des Auftraggebers

5.1. Bei nicht schriftlich erteilten Anzeigenaufträgen, Termin- und Ausgabeänderungen, Textkorrekturen und sonstigen Vertragsgegenständen übernimmt der Auftragnehmer z. B. für Übermittlungsfehler oder sonstige finanzielle Folgen keine Haftung.

5.2. Für die rechtzeitige Lieferung des Anzeigentextes und einwandfreier Druckunterlagen oder der Beilagen ist der Auftraggeber verantwortlich.

5.3. Für nicht geeignete oder beschädigte Druckunterlagen fordert der Auftragnehmer unverzüglich Ersatz an. Der Auftragnehmer gewährleistet die für den belegten Titel übliche Druckqualität im Rahmen der durch die Druckunterlagen gegebenen Möglichkeiten.

5.4. Der Auftraggeber hat bei ganz oder teilweise unleserlichem, unrichtigem oder bei unvollständigem Abdruck der Anzeige Anspruch auf Zahlungsminderung oder eine einwandfreie Ersatzanzeige, jedoch nur in dem Ausmaß, in dem der Zweck der Anzeige beeinträchtigt wurde. Lässt der Auftragnehmer eine ihm hierfür gestellte und insbesondere angemessene Frist verstreichen oder ist die Ersatzanzeige erneut nicht einwandfrei, so hat der Auftraggeber ein Recht auf Nachlass beim Anzeigenpreis oder Rückgängigmachung des Auftrags.

5.5. Reklamationen des Auftraggebers bei ganz oder teilweise unleserlichem, unrichtigem oder bei unvollständigem Abdruck der Anzeige müssen innerhalb von vier Wochen nach Eingang von Rechnung und Beleg geltend gemacht werden.

5.6. Abbestellungen, die noch fristgerecht eintreffen, müssen schriftlich erfolgen. Bei Abbestellung einer Anzeige, so zeitlich noch möglich, kann der Auftragnehmer die entstandenen Satz- und Administrationskosten berechnen.

5.7. Bei Abbestellung/Stornierung nach Anzeigenschluss wird der Gesamtbetrag der Anzeige in Rechnung gestellt.

5.8. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Kosten für Gegendarstellungen, die sich auf tatsächliche Behauptungen seiner Anzeigen beziehen, nach Maßgabe des jeweils gültigen Anzeigentarifs zu übernehmen. Dies gilt nur dann, falls der Auftraggeber durch Dritte verpflichtet wird, die Gegendarstellung zu veröffentlichen, ggf. auch für online publizierte Inhalte.

5.9. Ein Ausschluss von Konkurrenz-Anzeigen kann nicht gewährt werden.

5.10. Wünsche für bestimmte Platzierungen werden vorbehaltlich der Möglichkeit berücksichtigt.

5.11. Änderungen bereits avisierter Platzierungen behält sich der Auftragnehmer aus umbruchtechnischen Gründen vor. Diese berühren nicht die Gültigkeit des Auftrages.

5.12. Der Auftraggeber trägt allein die Verantwortung für den Inhalt und die rechtliche Zulässigkeit der für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellten Text- und Bildunterlagen. Dem Auftraggeber obliegt es, den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter freizustellen, die diesen aus der Ausführung des Auftrages gegen den Auftragnehmer erwachsen. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, Aufträge und Anzeigen daraufhin zu prüfen, ob durch sie Rechte Dritter beeinträchtigt werden. Der Auftraggeber hält den Auftragnehmer ausdrücklich auch von allen Ansprüchen aus Verstößen der Anzeigen gegen gesetzliche Vorschriften, insbesondere das Wettbewerbs- und das Urheberrecht, frei.

6. Haftung durch den Auftragnehmer

6.1. Der Auftragnehmer behält sich vor, Anzeigen und Beilagenaufträge ausdrücklich als Anzeige zu kennzeichnen sowie die Aufnahme eines Verantwortlichen im Sinne des Presserechts (V.i.S.d.P) zu fordern.

6.2. Für die Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Nummern, bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Plätzen der Veröffentlichung wird keine Gewähr geleistet, es sei denn, dass der Auftraggeber die Gültigkeit des Auftrages ausdrücklich davon abhängig gemacht hat.

6.3. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, die Anzeigen des Auftraggebers zusätzlich in einer digitalen Heftversion (z.B. ePaper) zu veröffentlichen. Sollte der Auftragnehmer von der Publikation einer Printausgabe absehen und die Publikation lediglich digital erfolgen, wird der Auftragnehmer mit dem Auftraggeber, der eine Anzeige für eine Printausgabe in Auftrag gegeben hat, eine individuelle Lösung für eine alternative Veröffentlichung der Anzeige finden und sich hierfür mit dem Auftraggeber in Verbindung setzen.

6.4. Soweit nicht anders vereinbart, sind Anzeigen zur Veröffentlichung innerhalb eines Jahres nach Vertragsabschluss abzurufen. Ist das Recht zum separaten Abruf einzelner Anzeigen eingeräumt und wird innerhalb der vereinbarten bzw. der in Satz 1 genannten Frist die erste Anzeige abgerufen und veröffentlicht, so ist der Auftrag innerhalb eines Jahres bzw. im Rahmen der noch ausstehenden Veröffentlichungen noch nicht publizierter SMG-Guides abzuwickeln.

6.5. Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für durch seine gesetzlichen Vertreter oder leitenden Angestellten verursachte Schäden sowie für vorsätzlich verursachte Schäden sonstiger Erfüllungsgehilfen. Bei einer fahrlässigen Pflichtverletzung auch für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Der Auftragnehmer haftet für Produkthaftungsschäden entsprechend der Regelungen im Produkthaftungsgesetz. Der Auftragnehmer haftet für durch seine gesetzlichen Vertreter oder leitenden Angestellten verursachte Schäden aus der Verletzung von Kardinalpflichten; Kardinalpflichten sind die wesentlichen Pflichten, die die Grundlage des Vertrags bilden, die entscheidend für den Abschluss des Vertrags waren und auf deren Erfüllung der Lizenznehmer vertrauen darf.

6.6. Wenn der Auftragnehmer diese Kardinalpflichten leicht fahrlässig verletzt hat, ist seine Haftung auf den Betrag begrenzt, der für den Auftragnehmer zum Zeitpunkt der jeweiligen Leistung vorhersehbar war. Der Auftragnehmer haftet für den Verlust von Daten nur bis zu dem Betrag, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Sicherung der Daten zu deren Wiederherstellung angefallen wäre. Eine weitere Haftung des Lizenzgebers ist dem Grunde nach ausgeschlossen.

7. Abzüge, Proofs; Berechnung

7.1. Probeabzüge werden nur auf ausdrücklichen Wunsch geliefert. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der zurückgesandten Probeabzüge.

7.2. Sind keine besonderen Größenvorschriften gegeben, so wird die nach Art der Anzeige übliche, tatsächliche Abdruckhöhe der Berechnung zugrunde gelegt.

8. Zahlungsmodalitäten und Verzug

8.1. Rabatte, die aufgrund von Sammelbuchungen (mehrere Anzeigen) gezahlt werden, sind bei Stornierung von Anzeigen anteilig zurückzubezahlen.

8.2. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, mit den Werbeverträgen subventioniert oder kostenfrei ausgelieferte SMGs (Gesamtwerke oder einzelne Guides) in dem Wert zurückzuverlangen, in den die Subventionierung oder Gratislieferung erfolgt ist.

8.3. Die Rechnung ist innerhalb der aus der Preisliste ersichtlichen vom Empfang der Rechnung an laufenden Frist zu bezahlen, sofern nicht im einzelnen Fall eine andere Zahlungsfrist oder Vorauszahlung vereinbart ist.

8.4. Etwaige Nachlässe für vorzeitige Zahlung werden nach der Preisliste gewährt.

8.5. Falls der Auftraggeber keine Vorauszahlung leistet, wird die Rechnung sofort, spätestens vierzehn Tage nach Veröffentlichung der Anzeige fällig.

8.6. Bei Zahlungsverzug oder Stundung werden Zinsen sowie die Einziehungskosten berechnet.

8.7. Der Auftragnehmer kann bei Zahlungsverzug die weitere Ausführung des laufenden Auftrages bis zur Bezahlung zurückstellen und für die restlichen Anzeigen Vorauszahlung verlangen.

8.8. Bei Vorliegen begründeter Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers ist der Auftragnehmer berechtigt, auch während der Laufzeit eines Anzeigenauftrags, das Erscheinen weiterer Anzeigen ohne Rücksicht auf ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung des Betrages und von dem Ausgleich offenstehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen.

8.9. Der Auftragnehmer liefert mit der Rechnung nur auf Wunsch einen Anzeigenbeleg. Je nach Art und Umfang des Anzeigenauftrages werden Ausschnitte von Anzeigen, entsprechende Belegseiten oder vollständige Belegnummern geliefert. Kann ein Beleg nicht mehr beschafft werden, so tritt an seine Stelle eine rechtsverbindliche Bescheinigung des Auftragnehmers über die Veröffentlichung und Verbreitung der Anzeige.

8.10. Mit Vertragsabschluss erklärt sich der Kunde damit einverstanden, dass der Auftragnehmer auftragsbegleitende und auch für andere Anzeigenflächen und -formen werbende Informationen wie z. B. Korrekturabzüge, Rechnungen, Statistiken oder produktergänzende Informationen per E-Mail an den Kunden verschicken darf.

9. Preisminderungen

9.1. Kosten für vom Auftraggeber gewünschte oder zu vertretende erhebliche Änderungen ursprünglich vereinbarter Ausführungen hat der Auftraggeber zu tragen.

9.2. Aus einer Auflagenminderung kann bei einem Abschluss über mehrere Anzeigen ein Anspruch auf Preisminderung hergeleitet werden, wenn im Gesamtdurchschnitt der mit der ersten Anzeige beginnenden Insertion die in der Preisliste oder auf andere Weise genannte durchschnittliche Auflage unterschritten wird. Eine Auflagenminderung ist nur dann ein zur Preisminderung berechtigter Mangel, wenn sie bei einer Gesamtauflage von bis zu 60 000 Exemplaren (12 Guides x 5.000 Exemplare) 20 % oder mehr beträgt.

9.3. Darüber hinaus sind bei den Abschlüssen Preisminderungsansprüche ausgeschlossen, wenn der Auftraggeber dem Auftraggeber von dem Absinken der Auflage so rechtzeitig Kenntnis gegeben hat, dass dieser vor Erscheinen der Anzeige vom Vertrag zurücktreten konnte.

10. Unterlagen; Aufbewahrung

10.1. Wertvolle Unterlagen sendet der Auftraggeber zurück, ohne dazu verpflichtet zu sein. Briefe, die das zulässige Format DIN C 4 (Gewicht 500g) überschreiten sowie Waren-, Bücher-, Katalogsendungen und Päckchen, sind von der Weiterleitung ausgeschlossen.

10.2. Druckunterlagen werden nur auf besondere Anforderung an den Auftraggeber zurückgesandt. Die Pflicht zur Aufbewahrung endet drei Monate nach Ablauf des Auftrags.

11. Erfüllungsort und Gerichtsstand

11.1. Im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder bei öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist Erfüllungsort und Gerichtsstand der Sitz des Auftraggebers, in diesem Fall die Geschäftsadresse des Fachverband Medienproduktion e. V., wie unter 1.1 benannt.

11.2. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

Allgemeine Geschäftsbedingungen für die SMGs (online und für die gedruckten Guides)

1. Ausschließlicher Geltungsbereich, Zusicherung

1.1. Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) regeln die Vertragsbeziehungen zwischen uns, den

  • Trägern der SMGs: Fachverband Medienproduktion e. V., vertreten durch den Geschäftsführer Rüdiger Maaß, Waldbornstraße 50, 56856 Zell/Mosel sowie der GPG, German Publishing Group GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Jürgen Zietlow, Harburger Straße 27, 27383 Scheeßel (Auftragnehmer) und
  • Werbungtreibenden und sonstigen Interessenten (Auftraggeber).

1.2. Die genannten Träger vermarkten im eigenen Namen und auf eigene Rechnung Anzeigen für die in den Mediadaten der aktuellen Version (www.smgs.online/mediadaten) genannten Produkte wie die gedruckten bis zu 12 Magazine und au der Website www.smgs.online.de).

1.3. Für sämtliche vertragliche Verhältnisse zwischen den Trägern und dem werbungstreibenden Unternehmen (hier „Auftraggeber“) über die Schaltung von Anzeigen und Onlinewerbungen gelten ausnahmslos die nachfolgenden allgemeinen Geschäftsbedingungen. Etwaiger allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden ausdrücklich ausgeschlossen, auch wenn die Träger in Einzelfällen nicht widersprechen.

1.4. Die Träger sichern zu, die Vorgaben des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) einzuhalten. Das gilt auch für Unternehmen, die vonseiten der Träger mit der Erbringung von Werk- oder Dienstleistungen beauftragt werden.

2. Leistungen; Abruf von Anzeigen

2.1. „Anzeigenauftrag“ im Sinn dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ist der Vertrag über die Veröffentlichung einer oder diverser Anzeigen eines Werbungstreibenden oder sonstigen Inserenten in einer von voraussichtlich 12 mit den SMGs angebotenen Fachmagazinen (auch als Guides bezeichnet).

2.2. Ist im Rahmen eines Abschlusses das Recht zum Abruf einzelner Anzeigen eingeräumt, so ist der Auftrag innerhalb eines Jahres seit Erscheinen der ersten Anzeige abzuwickeln, sofern die erste Anzeige innerhalb dieses Jahres abgerufen und veröffentlicht wird. Anzeigen sind im Zweifel zur Veröffentlichung innerhalb eines Jahres nach Vertragsabschluss abzurufen.

2.3. „Abruf“ im Sinne dieser AGB ist die Veröffentlichung einer Anzeige in einer bestimmten oder bestimmbaren Publikation und Form.

2.4. „Anzeigenschluss“ im Sinne dieser AGB bezeichnet den letztmöglichen Zeitpunkt, Anzeigen in einer bestimmten Ausgabe einer Publikation des Auftragnehmers unterzubringen und deren Formatierung und Platzierung zu verändern. Eine bestimmte Platzierung kann vertraglich fixiert werden.

2.5. „Druckunterlagenschluss“ bezeichnet im Sinne dieser AGB den letztmöglichen Zeitpunkt, die Druckunterlagen für den Anzeigenauftrag zu liefern. Der Zeitpunkt des Druckunterlagenschlusses ist in den Mediadaten der jeweiligen Produkte nachzulesen.

3. Erfüllung, Timings, Vertragsabschluss

3.1. Wird ein Auftrag aus Umständen nicht erfüllt, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat, so hat der Auftraggeber, unbeschadet etwaiger weiterer Rechtspflichten, den Unterschied zwischen dem gewährten und dem der tatsächlichen Abnahme entsprechenden Nachlass dem Auftragnehmer zu erstatten. Die Erstattung entfällt, wenn die Nichterfüllung auf höherer Gewalt im Risikobereich des Auftragnehmers beruht.

3.2. Die jeweiligen Publikationstermine (Druck und Verteilung der jeweiligen Guides) variieren ggf. zu den in den jeweils aktuellen Mediadaten angegebenen Veröffentlichungsterminen um bis zu 6 Monate. Aufgrund von derartigen Verzögerungen entstehen keine Rückerstattungsansprüche seitens des Auftraggebers.

3.3. Aufträge für Anzeigen und Fremdbeilagen, die nur in bestimmten Ausgaben einzelner Guides oder an bestimmten Plätzen in den jeweiligen Fachmagazinen (Guides) veröffentlicht werden sollen, müssen so rechtzeitig beim Auftragnehmer eingehen, dass dem Auftraggeber frühzeitig mitgeteilt werden kann, wenn der Auftrag auf diese Weise nicht auszuführen ist.

3.4. Ein Anzeigenauftrag kommt generell durch schriftliche Bestätigung zustand, egal, ob diese per Fax, SMS oder E-Mail erfolgt. Bei einem Auftrag über einen Vermittler (z. B. Produktionsagentur) kommt der Vertrag im Zweifelsfall mit diesem Vermittler selbst zustande. Soll deren Kunde Auftraggeber werden, muss dieser namentlich genannt werden.

3.5. Textteil-Anzeigen sind Anzeigen, die mit mindestens drei Seiten an den Text und nicht an andere Anzeigen angrenzen.

3.6. Anzeigen, die aufgrund ihrer redaktionellen Gestaltung nicht als Anzeigen erkennbar sind, können als solche vom Auftragnehmer mit dem Wort »Anzeige« deutlich kenntlich gemacht werden.

4. 4. Befugnis zum Ablehnen des Auftragnehmers für Anzeigen und Beilagen

4.1. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, Anzeigenaufträge (nebst einzelnen Abrufen im Rahmen eines Abschlusses) Beilagen- oder Content-Aufträge (z. B. Whitepapers etc.) wegen des Inhalts, der Herkunft oder der technischen Form abzuweisen, beispielsweise, wenn Inhalte gegen Gesetze oder behördliche Bestimmungen verstoßen oder nicht in den Kontext der inhaltlichen Zielsetzung passen.
4.2. Aufträge für Beilagen sind nicht generell und auch nur nach Vorlage eines Musters der Beilage und deren Billigung für den Auftragnehmer bindend. Beilagen, die durch Format oder Aufmachung beim Leser den Eindruck erwecken, fester, redaktioneller Bestandteils der SMGs zu sein oder selbst Anzeigen enthalten, werden ausschließlich nach Prüfung und unter Vorbehalt angenommen. Im Falle einer Ablehnung wird der Auftraggeber zeitnah informiert.

5. Pflichten, Rechte des Auftraggebers

5.1. Bei nicht schriftlich erteilten Anzeigenaufträgen, Termin- und Ausgabeänderungen, Textkorrekturen und sonstigen Vertragsgegenständen übernimmt der Auftragnehmer z. B. für Übermittlungsfehler oder sonstige finanzielle Folgen keine Haftung.

5.2. Für die rechtzeitige Lieferung des Anzeigentextes und einwandfreier Druckunterlagen oder der Beilagen ist der Auftraggeber verantwortlich.

5.3. Für nicht geeignete oder beschädigte Druckunterlagen fordert der Auftragnehmer unverzüglich Ersatz an. Der Auftragnehmer gewährleistet die für den belegten Titel übliche Druckqualität im Rahmen der durch die Druckunterlagen gegebenen Möglichkeiten.

5.4. Der Auftraggeber hat bei ganz oder teilweise unleserlichem, unrichtigem oder bei unvollständigem Abdruck der Anzeige Anspruch auf Zahlungsminderung oder eine einwandfreie Ersatzanzeige, jedoch nur in dem Ausmaß, in dem der Zweck der Anzeige beeinträchtigt wurde. Lässt der Auftragnehmer eine ihm hierfür gestellte und insbesondere angemessene Frist verstreichen oder ist die Ersatzanzeige erneut nicht einwandfrei, so hat der Auftraggeber ein Recht auf Nachlass beim Anzeigenpreis oder Rückgängigmachung des Auftrags.

5.5. Reklamationen des Auftraggebers bei ganz oder teilweise unleserlichem, unrichtigem oder bei unvollständigem Abdruck der Anzeige müssen innerhalb von vier Wochen nach Eingang von Rechnung und Beleg geltend gemacht werden.

5.6. Abbestellungen, die noch fristgerecht eintreffen, müssen schriftlich erfolgen. Bei Abbestellung einer Anzeige, so zeitlich noch möglich, kann der Auftragnehmer die entstandenen Satz- und Administrationskosten berechnen.

5.7. Bei Abbestellung/Stornierung nach Anzeigenschluss wird der Gesamtbetrag der Anzeige in Rechnung gestellt.

5.8. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Kosten für Gegendarstellungen, die sich auf tatsächliche Behauptungen seiner Anzeigen beziehen, nach Maßgabe des jeweils gültigen Anzeigentarifs zu übernehmen. Dies gilt nur dann, falls der Auftraggeber durch Dritte verpflichtet wird, die Gegendarstellung zu veröffentlichen, ggf. auch für online publizierte Inhalte.

5.9. Ein Ausschluss von Konkurrenz-Anzeigen kann nicht gewährt werden.

5.10. Wünsche für bestimmte Platzierungen werden vorbehaltlich der Möglichkeit berücksichtigt.

5.11. Änderungen bereits avisierter Platzierungen behält sich der Auftragnehmer aus umbruchtechnischen Gründen vor. Diese berühren nicht die Gültigkeit des Auftrages.

5.12. Der Auftraggeber trägt allein die Verantwortung für den Inhalt und die rechtliche Zulässigkeit der für die Veröffentlichung zur Verfügung gestellten Text- und Bildunterlagen. Dem Auftraggeber obliegt es, den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter freizustellen, die diesen aus der Ausführung des Auftrages gegen den Auftragnehmer erwachsen. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, Aufträge und Anzeigen daraufhin zu prüfen, ob durch sie Rechte Dritter beeinträchtigt werden. Der Auftraggeber hält den Auftragnehmer ausdrücklich auch von allen Ansprüchen aus Verstößen der Anzeigen gegen gesetzliche Vorschriften, insbesondere das Wettbewerbs- und das Urheberrecht, frei.

6. Haftung durch den Auftragnehmer

6.1. Der Auftragnehmer behält sich vor, Anzeigen und Beilagenaufträge ausdrücklich als Anzeige zu kennzeichnen sowie die Aufnahme eines Verantwortlichen im Sinne des Presserechts (V.i.S.d.P) zu fordern.

6.2. Für die Aufnahme von Anzeigen in bestimmten Nummern, bestimmten Ausgaben oder an bestimmten Plätzen der Veröffentlichung wird keine Gewähr geleistet, es sei denn, dass der Auftraggeber die Gültigkeit des Auftrages ausdrücklich davon abhängig gemacht hat.

6.3. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, die Anzeigen des Auftraggebers zusätzlich in einer digitalen Heftversion (z.B. ePaper) zu veröffentlichen. Sollte der Auftragnehmer von der Publikation einer Printausgabe absehen und die Publikation lediglich digital erfolgen, wird der Auftragnehmer mit dem Auftraggeber, der eine Anzeige für eine Printausgabe in Auftrag gegeben hat, eine individuelle Lösung für eine alternative Veröffentlichung der Anzeige finden und sich hierfür mit dem Auftraggeber in Verbindung setzen.

6.4. Soweit nicht anders vereinbart, sind Anzeigen zur Veröffentlichung innerhalb eines Jahres nach Vertragsabschluss abzurufen. Ist das Recht zum separaten Abruf einzelner Anzeigen eingeräumt und wird innerhalb der vereinbarten bzw. der in Satz 1 genannten Frist die erste Anzeige abgerufen und veröffentlicht, so ist der Auftrag innerhalb eines Jahres bzw. im Rahmen der noch ausstehenden Veröffentlichungen noch nicht publizierter SMG-Guides abzuwickeln.

6.5. Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für durch seine gesetzlichen Vertreter oder leitenden Angestellten verursachte Schäden sowie für vorsätzlich verursachte Schäden sonstiger Erfüllungsgehilfen. Bei einer fahrlässigen Pflichtverletzung auch für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Der Auftragnehmer haftet für Produkthaftungsschäden entsprechend der Regelungen im Produkthaftungsgesetz. Der Auftragnehmer haftet für durch seine gesetzlichen Vertreter oder leitenden Angestellten verursachte Schäden aus der Verletzung von Kardinalpflichten; Kardinalpflichten sind die wesentlichen Pflichten, die die Grundlage des Vertrags bilden, die entscheidend für den Abschluss des Vertrags waren und auf deren Erfüllung der Lizenznehmer vertrauen darf.

6.6. Wenn der Auftragnehmer diese Kardinalpflichten leicht fahrlässig verletzt hat, ist seine Haftung auf den Betrag begrenzt, der für den Auftragnehmer zum Zeitpunkt der jeweiligen Leistung vorhersehbar war. Der Auftragnehmer haftet für den Verlust von Daten nur bis zu dem Betrag, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Sicherung der Daten zu deren Wiederherstellung angefallen wäre. Eine weitere Haftung des Lizenzgebers ist dem Grunde nach ausgeschlossen.

7. Abzüge, Proofs; Berechnung

7.1. Probeabzüge werden nur auf ausdrücklichen Wunsch geliefert. Der Auftraggeber trägt die Verantwortung für die Richtigkeit der zurückgesandten Probeabzüge.

7.2. Sind keine besonderen Größenvorschriften gegeben, so wird die nach Art der Anzeige übliche, tatsächliche Abdruckhöhe der Berechnung zugrunde gelegt.

8. Zahlungsmodalitäten und Verzug

8.1. Rabatte, die aufgrund von Sammelbuchungen (mehrere Anzeigen) gezahlt werden, sind bei Stornierung von Anzeigen anteilig zurückzubezahlen.

8.2. Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, mit den Werbeverträgen subventioniert oder kostenfrei ausgelieferte SMGs (Gesamtwerke oder einzelne Guides) in dem Wert zurückzuverlangen, in den die Subventionierung oder Gratislieferung erfolgt ist.

8.3. Die Rechnung ist innerhalb der aus der Preisliste ersichtlichen vom Empfang der Rechnung an laufenden Frist zu bezahlen, sofern nicht im einzelnen Fall eine andere Zahlungsfrist oder Vorauszahlung vereinbart ist.

8.4. Etwaige Nachlässe für vorzeitige Zahlung werden nach der Preisliste gewährt.

8.5. Falls der Auftraggeber keine Vorauszahlung leistet, wird die Rechnung sofort, spätestens vierzehn Tage nach Veröffentlichung der Anzeige fällig.

8.6. Bei Zahlungsverzug oder Stundung werden Zinsen sowie die Einziehungskosten berechnet.

8.7. Der Auftragnehmer kann bei Zahlungsverzug die weitere Ausführung des laufenden Auftrages bis zur Bezahlung zurückstellen und für die restlichen Anzeigen Vorauszahlung verlangen.

8.8. Bei Vorliegen begründeter Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des Auftraggebers ist der Auftragnehmer berechtigt, auch während der Laufzeit eines Anzeigenauftrags, das Erscheinen weiterer Anzeigen ohne Rücksicht auf ein ursprünglich vereinbartes Zahlungsziel von der Vorauszahlung des Betrages und von dem Ausgleich offenstehender Rechnungsbeträge abhängig zu machen.

8.9. Der Auftragnehmer liefert mit der Rechnung nur auf Wunsch einen Anzeigenbeleg. Je nach Art und Umfang des Anzeigenauftrages werden Ausschnitte von Anzeigen, entsprechende Belegseiten oder vollständige Belegnummern geliefert. Kann ein Beleg nicht mehr beschafft werden, so tritt an seine Stelle eine rechtsverbindliche Bescheinigung des Auftragnehmers über die Veröffentlichung und Verbreitung der Anzeige.

8.10. Mit Vertragsabschluss erklärt sich der Kunde damit einverstanden, dass der Auftragnehmer auftragsbegleitende und auch für andere Anzeigenflächen und -formen werbende Informationen wie z. B. Korrekturabzüge, Rechnungen, Statistiken oder produktergänzende Informationen per E-Mail an den Kunden verschicken darf.

9. Preisminderungen

9.1. Kosten für vom Auftraggeber gewünschte oder zu vertretende erhebliche Änderungen ursprünglich vereinbarter Ausführungen hat der Auftraggeber zu tragen.

9.2. Aus einer Auflagenminderung kann bei einem Abschluss über mehrere Anzeigen ein Anspruch auf Preisminderung hergeleitet werden, wenn im Gesamtdurchschnitt der mit der ersten Anzeige beginnenden Insertion die in der Preisliste oder auf andere Weise genannte durchschnittliche Auflage unterschritten wird. Eine Auflagenminderung ist nur dann ein zur Preisminderung berechtigter Mangel, wenn sie bei einer Gesamtauflage von bis zu 60 000 Exemplaren (12 Guides x 5.000 Exemplare) 20 % oder mehr beträgt.

9.3. Darüber hinaus sind bei den Abschlüssen Preisminderungsansprüche ausgeschlossen, wenn der Auftraggeber dem Auftraggeber von dem Absinken der Auflage so rechtzeitig Kenntnis gegeben hat, dass dieser vor Erscheinen der Anzeige vom Vertrag zurücktreten konnte.

10. Unterlagen; Aufbewahrung

10.1. Wertvolle Unterlagen sendet der Auftraggeber zurück, ohne dazu verpflichtet zu sein. Briefe, die das zulässige Format DIN C 4 (Gewicht 500g) überschreiten sowie Waren-, Bücher-, Katalogsendungen und Päckchen, sind von der Weiterleitung ausgeschlossen.

10.2. Druckunterlagen werden nur auf besondere Anforderung an den Auftraggeber zurückgesandt. Die Pflicht zur Aufbewahrung endet drei Monate nach Ablauf des Auftrags.

11. Erfüllungsort und Gerichtsstand

11.1. Im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder bei öffentlich-rechtlichen Sondervermögen ist Erfüllungsort und Gerichtsstand der Sitz des Auftraggebers, in diesem Fall die Geschäftsadresse des Fachverband Medienproduktion e. V., wie unter 1.1 benannt.

11.2. Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.